Geisterzug

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Der Geisterzug ist ein alternativer Kölner Karnevalsumzug, in dem es weniger um Kammelle und Strüssjer, sondern mehr um die politische Botschaft geht. Außerdem steht nicht das Zuschauen, sondern das Mitmachen bzw. Mitlaufen im Mittelpunkt.

Traditionell findet der Umzug am Karnevalssamstag statt, mit wechselndem Zuglauf und anschließender "Abschlusskundgebung". Musik aus der Konserve ist verpönt, es soll selbst Musik gemacht werden!

Inhaltsverzeichnis

Regeln

  1. Der Zug soll sowohl karnevalistisch als auch politisch sein.
  2. Jeder darf mitgehen, notfalls auch Unmaskierte. Zuschauer werden geduldet, Mitgehende sind uns lieber.
  3. Jede Form von Wurfmaterial, Reklame u.ä. ist untersagt.
  4. Wer Pechfackeln mitbringt, muss auch einen Eimer Sand, Wasser, eine Löschdecke oder ähnliches mitbringen.
  5. Gewünscht wird eine Kostümierung passen zum Thema.

Geschichte

Der erste Kölner Geisterzug fand am 29. Februar 1992 statt.

2009

Der Geisterzug fand am 21. Februar 2009 statt und ging durch Rodenkirchen. Aufstellung war ab 18:00 Uhr an der Nemeterstraße, Abmarsch um 19:00 Uhr. Der Zug endete am Heinrich-Lübke-Ufer zwischen Rodenkirchener Brücke und Haltestelle Heinrich-Lübke-Ufer.

2012

Der Geisterzug in Köln am Samstag 18. Febr. 2012 fiel aus.

2013

Der Geisterzug 2013 verlief auf der Venloer Straße in die Innenstadt hin zum Alten Ehrentor. Bei der Genehmigung dieses Zuges gab es einiges Hin und Her mit dem Ordnungsamt und zwischendurch eine Absage.

2014

Am Karnevalssamstag, dem 1. März 2014, geht es ab 18.00 Uhr unter dem Motto: "Däm Agrippina ze Ihre: Lans dr Stroß vun Xanten noh dr Paffepooz" an der Nesselrodestraße von der gleichnamigen Stadtbahnhaltestelle los. Von dort marschiert der Zug über die Nieler Straße durch das mittelalterliche Eigelsteintor zum römischen Nordtor, das im Mittelalter auch als Paffepooz bezeichnet wurde, weil hier mal Geistliche erhängt wurden.

Weblinks

Offizielle Webpräsenz des Geisterzugs