Josef Haubrich: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Dr. Josef Haubrich''' (* [[15. Juni]] [[1889]]; † [[4. September]] [[1961]]) war Rechtsanwalt und Kunstsammler. Bis zu seinem Tod war er [[Ratsmitglieder|Ratsmitglied]] und einer der Stellvertreter des [[Oberbürgermeister|Oberbürgermeisters]].
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Aktuelle Version vom 6. Mai 2020, 05:52 Uhr

Haubrich, Josef
Bild
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Informationen
geboren: 15. Juni 1889 in Köln
gestorben: 4. September 1961 in Bad Münstereifel
Beruf: Rechtsanwalt
Stand
6.05.2020

Josef Haubrich (* 15. Juni 1889; † 4. September 1961) war Rechtsanwalt und Kunstsammler. Bis zu seinem Tod war er Ratsmitglied und einer der Stellvertreter des Oberbürgermeisters.

Während des NS-Regimes sammelte Haubrich privat Werke des Expressionismus, der ""Brücke""-Meister, des Kubismus und der Neuen Sachlichkeit. Nach dem Krieg stiftete er die Werke als Sammlung Haubrich der Stadt Köln. Damit konnte die Auslesepolitik der Nazis hinsichtlich der modernen Kunst des Wallraf-Richartz-Museum teilweise wieder gutgemacht werden. Als Vorsitzender des Kölnischen Kunstvereins, hatte er auch Einfluß auf die Gegenwartskunst.

[Bearbeiten] Ehrungen

Nach ihm wurde der Josef-Haubrich-Hof am Neumarkt benannt.

[Bearbeiten] Literatur

  • Signon, Helmut: Alle Straßen führen durch Köln. Greven Verlag, Köln 1982, ISBN 3-7743-0195-6, S. 136f..

[Bearbeiten] Weblinks

Eintrag in der deutschen Wikipedia zum Thema „Josef Haubrich”