Volkhoven/Weiler

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Volkhoven/Weiler (608)
Chorweiler Stadtteil Volkhoven-Weiler.jpg
Volkhoven/Weiler in Zahlen
Stadtbezirk Chorweiler (6)
Fläche 4,35 km²
Einwohner 5996
  (Stand: 31.12.2021)
Bevölkerungsdichte 1.378 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. April 1888 / 1. April 1922

Volkhoven/Weiler ist ein Stadtteil im Stadtbezirk Chorweiler im linksrheinischen Norden Kölns.

Inhaltsverzeichnis

Die Lage

Die Dörfer Chorweiler, Esch/Auweiler, Pesch, Roggendorf/Thenhoven, Blumenberg, Lindweiler, und Heimersdorf siedeln sich um Volkhoven/Weiler an.

Geschichte

Im 20. Jahrhundert sind die beiden kleinen, vorher einzelnen Dörfern, Volkhoven und Weiler zusammengewachsen. Es entstand der Ort Volkhoven/Weiler. Volkhoven gehörte um 1888 zur Bürgermeisterei Longerich und wurde in Köln eingemeindet. Ebenso wurde Weiler im Jahre 1922 von der Bürgermeisterei Worringen in Köln eingemeindet. Die Höfe, die früher das Dorfbild bildeten, sind heute noch vorhanden. Der Bauernhof "Dresenhof" ist heute noch in Betrieb und wird von der Familie Kellerwessel bewirtschaftet. Im Ortskern befindet sich noch die alte Pfarrkirche, die im Jahre 1766 erbaut wurde.

Da sich die Gemeinde vergrößerte, kam man im Jahre 1922 zum Schluss, das eine neue Pfarrkirche nötig sei. Der Grundstein für die neue Pfarrkirche St. Cosmas & Damian, in der heute noch die heilige Messe stattfindet, wurde 1925 gelegt.

Ebenfalls errichtete die Stadt Köln im Jahre 1925 im benachbarten Wald von Weiler ein Wasserwerk, um die Trinkwasserversorgung des Kölner Nordens zu sichern.

Das Jahr 1964 ist für das Dorf ein schreckliches Jahr. In diesem Jahr kam es zu dem "Attentat von Volkhoven", bei dem ein psychisch kranker Mann mit einem selbstgebauten Flammenwerfer in die damalige Schule eindrang, dabei Ursula Kuhr und Gertrud Bollenrath, die zwei Lehrerinnen, 8 Kinder und sich danach selbst umbrachte.

Durch die in den 1970ern errichtete Trabantenstadt Chorweiler kam es für Weiler zu einer Verbesserung der Verkehrserschließung. Von da an konnte man entweder in Richtung Düsseldorf oder in Richtung Kölner Hauptbahnhof mit der Linie S11 fahren. Heute hat sich daran nichts geändert.

Gemeindeleben

Das Gemeindeleben der Gemeinde St. Cosmas & Damian ist ruhig. Jeden Sonntag morgen ist die Sonntagsmesse. Am Sonntagabend gibt es eine spezielle Jugendmesse, die in gewissen abständen von einem "Jugendmesskreis" gestaltet werden.

Einmal im Jahr findet ein Pfarrfest statt.

Seelsorgebereich Kreuz-Köln-Nord

Die Gemeinde St. Cosmas & Damian ist Teil des Seelsorgebereiches Kreuz-Köln-Nord Dies ist ein Zusammenschluss der Gemeinden St. Elisabeth (Pesch) und St. Martinus (Esch). In dieser Beziehung finden Veranstaltungen statt.

Ministranten

In der Gemeinde gibt es ca. 37 Ministranten (Stand: April 2007), wobei die Anzahl von Jahr zu Jahr wächst. Die Ministrantenleiterrunde organisiert Aktionen für die Weiler Messdiener. Sie trägt außerdem den Namen "Weileraner Leiter". Das Highlight des Jahres ist die Übernachtung der Messdiener im Pfarrheim.

Weblinks

Quelle

Dieser Artikel basiert auf einem Artikel aus dem Wiki-Projekt Colonipedia und steht unter dieser Creative Commons Lizenz: [1]. Die Colonipedia ist nicht mehr aktiv und die Webseite seit Oktober 2011 offline.