Rainald von Dassel

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Rainald von Dassel (* um 1120 - 14. August 1167 vor Rom) wurde als Sohn des Grafen Reinold I. von Dassel auf Burg Hunsrück in Dassel bei Einbeck geboren.

Er war 1156 - 1159 Reichskanzler unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa und 1159 - 1167 Erzbischof von Köln. Gleichzeitig war er Erzkanzler von Italien und hielt sich dort auch überwiegend auf.

Während seiner Amtszeit erwarb er für das Erzbistum Köln die Reichshöfe Andernach mit Münze und Zoll und Eckenhagen mit seinen Sibergruben.

1164 brachte er aus Mailand die Gebeine der Heiligen drei Könige nach Köln. Köln wurde so zu einem bedeutendem Wallfahrtsort des Mittelalters.

In der kaiserlichen Armee brach vor Rom eine Seuche aus, an der auch Rainald von Dassel starb. Sein Leichnahm wurden nach Köln überführt und im Kölner Dom beigesetzt.

Nachweise in Köln

Nach ihm wurde die Dasselstraße in der Neustadt-Süd benannt[1] und ist mit einer Figur am Rathausturm vertreten. Auf der Rückseite des Dreikönigenschrein stellt ihn eine plastischen Halbfigur dar.

Weblinks

Quellen

  1. Kaufmann / Lutz / Schmidt-Esters (1996): Kölner Straßennamen. Neustadt und Deutz. ISBN 3-7743-0296-6, S.43f.