Kölner Zoo

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Der Kölner Zoo ist der größte Kölner Tiergarten und der drittälteste Zoologische Garten in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Kölner Zoo ist nach dem Berliner und Frankfurter Zoo der drittälteste in Deutschland und wurde 1860 auf einem 5,8 ha großen Gelände eröffnet, damals noch weit vor den Toren Kölns inmitten von Wiesen und Feldern gelegen. Er befand sich damals in Reichweite (1200 m) der mit Kanonen besetzten Festungsmauer. Der Haupteingang und die dahinter liegenden Gebäude wurden ausschließlich in Holzbauweise errichtet. Bis 1960 wurde der Zoo viermal auf die heutigen 20 ha erweitert und beherbergt heute 745 Tierarten mit insgesamt ca. 9200 Individuen. Mittlerweile ist der Zoo bis an seine Außenmauern von Straßen und Wohnbebauung umgeben, ein weiteres Ausweiten ist bis auf eine Wiese vor dem Haupteingang nicht mehr möglich. Es wird weiterhin daran gedacht, das Gelände der benachbarten Flora in den Zoo zu integrieren, eine Entscheinung ist noch nicht gefallen.

Es gibt noch einige Bauwerke und Gehege aus der Gründerzeit, so das 1863 im maurischen Stil erbaute Elefantenhaus (steht derzeit zur Sanierung an und kann deshalb nicht genutzt werden), das aus dem gleichen Jahr stammende orientalisch anmutende Affenhaus (zuletzt für die Nilpferde und das Nashorn genutzt), der 1887 entstandene Seelöwenfelsen (2010 saniert), das Vogelhaus von 1899 (heute Südamerikahaus) und der Affenfelsen von 1914. 1964 entstanden die Großkatzenanlagen, 1969 konnte die heutige Bärenanlage eröffnet werden. Erst 1971 wurde das außerhalb der Hauptanlage erbaute Aquarium (unbedingt besuchen!) eröffnet.

Unter dem Zoodirekter Gunther Nogge aber wurden seit der 80er Jahren viele Großprojekte realisiert, nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung des 1982 von ihm mit gegründeten Fördervereins „Freunde des Kölner Zoos e. V.“.

So wurde 1985 das Urwaldhaus für Menschenaffen eröffnet. Die Leopardenbiotope (1994) und das etwas versteckt liegende „Eulenkloster“ (1997) folgten. Besondere Attraktionen sind das Regenwaldhaus (2000), der 2 ha große Elefantenpark (2004) und der rund 3500 qm (davon 1000 qm Außenanlage) große Hippodom (2010).

Der Zoo ist mittlerweile in enger Partnerschaft mit der RheinEnergie stark in Sachen Ökologie engagiert. Dies zeigt sich z.B. beim neuen Hippodom durch die Verwendung von Photovoltaikanlagen und vielfältigen kindgerechten Erklärungen zum ökologischen Umgang mit der Energie.

Attraktionen

Aquarium

Regenwaldhaus

Elefantenpark

Mit 20.000 m² ist der 2004 eingeweihte Elefantenpark der größte und modernste nördlich der Alpen.

Eulenkloster

Affenfelsen

Urwaldhaus

Hippodom

Eröffnet 2010. Begehbare Nachbildung einer afrikanischen Flusslandschaft mit Flusspferde, Nilkrokodile, Antilopen und andere Bewohner der Flussebenen Afrikas.

Veranstaltungen

  • 150-Jahr-Feier mit historischem Jahrmarkt vom 22.-25.07.2010 - Schausteller, Wunderdoktoren, Weltpanoptikum und Führungen in historischen Kostümen entführen Sie zurück in die Gründungszeit des Kölner Zoos.
  • Am 2. Samstag im August findet seit 1997 jährlich die Sommernacht in Zoo und Flora mit ca. 15.000 Besuchern statt. Der gesamte Zoo war dann mit Scheinwerfern erleuchtet und es fanden u.a. auch Bühnenprogramme statt. 2010 hat der Zoo an den vier Samstagen im August länger offen. Jeder der vier Abende steht unter einem anderen Thema.

Geöffnet

Anfang März - Ende Oktober: 9 - 18 Uhr
Ende Oktober - Ende Februar: 9 - 17 Uhr

Preise 2023

Tageskarten

Erwachsene: 23,- €
Kinder (4-12 Jahre): 11,- €
Ermäßigt (Azubis, Schüler, Studenten mit Ausweis): 17,- €
Gruppentickets (ab 15 Pers.) für 19,50 € (Erwachsene) bzw. 9,- € (Kinder)

Schulklassen, Kindergärten und Kölnpass-Inhaber erhalten niedrigere Sonderpreise.

Jahreskarten

Erwachsene: 95,- € Kinder (4-12 Jahre): 55,- € Schüler (13-18 Jahre) und Senioren (ab 63 Jahre): 63,- €

Anfahrt

Benachbarte Sehenswürdigkeiten

Verweise