Stadtrundgang:Römische Stadtmauer: Unterschied zwischen den Versionen

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K (hat „Stadtrundgang:Stadtmauerweg“ nach „Stadtrundgang:Römische Stadtmauer“ verschoben: Ich denke das eine Unterscheidung zwischen Römischer Stadtmauer und Mittelalterliche Stadtmauer gemacht werden sollte. Hi)

Version vom 20. Februar 2010, 21:30 Uhr

Der Stadtrundgang Stadtmauerweg führt entlang der einstigen römischen Stadtmauer durch die Kölner Innenstadt und benennt die bekannten und die weniger bekannten Stellen, wo heute noch Teile der Mauer, von Türmen und von Toren zu finden sind.

Informationen

Kurze Wegbeschreibung
Nordtor → TrankgasseUnter TaschenmacherBürgerstraßeRathausplatzJudengasseMartinstraßeLichhofKönigstraßeAn der MalzmühleMühlenbachBlaubachAlte Mauer am BachMauritiussteinwegClemensstraßeIm LaachNeumarktGertrudenstraßeSt.-Apern-StraßeZeughausstraße oder BurgmauerKomödienstraße → Nordtor
Anfangs- und Endpunkt
Am Nordtor, beim Kölner Dom
Weglänge
4 Kilometer, ca. 2 Stunden.
Hintergrund
Das römische Köln, Stadtmauer

Ausführliche Wegbeschreibung

Der Stadtrundgang beginnt am nördlichen Stadttor, dem einzigen Stadttor aus römischer Zeit von dem noch größere Reste erhalten sind. Neben dem hier aufgestellten Seitenportal gibt es im Römisch-Germanischen Museum noch den Mittelbogen des Tores zu sehen. Auf diesem Bogen ist der Name Kölns in römischer Zeit zu lesen: Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Tatsächlich steht da nur CCAA, die Römer liebten es sich kurz zu fassen. Im Parkhaus unter dem Dom, ein Eingang ist an der Straßenecke Unter Fettenhennen und Trankgasse, kann man weitere Reste des Stadttores und die ersten Mauerreste der Stadtmauer sehen, die weiter im Westen dann vom heutigen gotischen Dom überbaut wurden. Es geht also am Dom entlang, nach Westen in Richtung auf den Rhein zu. Hinter dem Dom geht der Weg nach Süden zwischen Museum Ludwig und Römisch-Germanischen Museum hindurch über den Kurt-Hackenberg-Platz in die kleine, etwas westlich gelegene Straße Unter Taschenmacher hinein. Westlich vom Kurt-Hackenberg-Platz lag das römische Haus mit dem im Römisch-Germanischen Museum ausgestellte Dionysos-Mosaik. Hier war auch ein kleines Römisches Stadttor, durch das man noch im 1. Jahrhundert zum römischen Handelshafen gelangen konnte. Am Ende der Straße Unter Taschenmacher liegt westlich in der Kleinen Budengasse der Eingang zum Prätorium. Dort kann man sich einen Schlüssel holen um später ins Ubiermonument gehen zu können (Habe ich noch nicht gemacht). Wieder zurück zur Stadtmauer geht der Weg weiter nach Süden in die Bürgerstraße und auf den Rathausplatz. Unter dem ganzen Platz, einschließlich dem Spanischen Bau und der Hälfte des Alten Rathauses liegen die Überreste des Prätoriums, wobei nur der nördliche Teil ausgegraben und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Weiter im Süden kommt die kleine Judengasse, wo ein Teil des mittelalterlichen Judenviertels momentan ausgegraben wird. Am Ende der Gasse war ein Stadttor, das zu einer Brücke über den Rhein zum Deutzer Kastell führte. Der Stadtrundgang geht weiter nach Süden in die Martinstraße und dann über die Augustinerstraße und die Pipinstraße, westlich von Klein-St. Martin zum Lichhof, der östlich von St. Maria im Kapitol liegt. Hier war in römischen Zeiten der Tempelbezirk und die Stadtmauer verlief am östlichen Rand, etwa da wo die Treppen zur Plectrudengasse hinunter führen. Der Weg führt weiter durch die Dreikönigenpforte im Süden des Platzes um dann links in der Königstraße und dann rechts in der Straße An der Malzmühle weiter zugehen. Ein Stück weiter, an der Ecke zur Straße Mühlenbach, ist der Eingang zum Ubiermonument hinter einer verschlossenen Tür zu finden. Hat man sich den Schlüssel im Prätorium geholt, kann man jetzt den südöstlichen Eckturm der Stadtmauer betreten. Von hier aus geht der Weg weiter nach Westen die Straße Mühlenbach entlang.

(kommt noch mehr)