Mülheimer Brücke: Unterschied zwischen den Versionen

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Obwohl sich ein Preisgericht auf eine wesentlich billigere Bogenbrücke geeinigt hatte, ließ der damalige [[Oberbürgermeister]] [[Konrad Adenauer]] mehrere Gegengutachten schreiben. Er setzte seinen Favoriten mit dem Argument im [[Stadtrat]] durch, dass die Firma [[Felten & Guilleaume]] (F & G) die Kabel liefere und so neue Arbeitsplätze schaffen würde. F & G hat sich durch diesen Auftrag weltweit einen guten Ruf mit Stahlkabeln verschafft.
 
Obwohl sich ein Preisgericht auf eine wesentlich billigere Bogenbrücke geeinigt hatte, ließ der damalige [[Oberbürgermeister]] [[Konrad Adenauer]] mehrere Gegengutachten schreiben. Er setzte seinen Favoriten mit dem Argument im [[Stadtrat]] durch, dass die Firma [[Felten & Guilleaume]] (F & G) die Kabel liefere und so neue Arbeitsplätze schaffen würde. F & G hat sich durch diesen Auftrag weltweit einen guten Ruf mit Stahlkabeln verschafft.
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Ab dem [[19. Mai]] [[1927]] begann der Bau der Brücke. [[Adolf Gaston Abel]] baute sie aus Vorsichtsgründen als unechte Hängebrücke (''versteifte Hängebrücke''). Am [[13. Oktober]] [[1929]] wurde sie von [[Konrad Adenauer]] eingeweiht.  
 
Ab dem [[19. Mai]] [[1927]] begann der Bau der Brücke. [[Adolf Gaston Abel]] baute sie aus Vorsichtsgründen als unechte Hängebrücke (''versteifte Hängebrücke''). Am [[13. Oktober]] [[1929]] wurde sie von [[Konrad Adenauer]] eingeweiht.  
  

Version vom 19. April 2016, 19:56 Uhr

Mülheimer Brücke
Fahrbahn der Mülheimer Brücke

Die [[Mülheimer Brücke] verbindet das rechtsrheinische Mülheim mit dem linksrheinischen Riehl. Neben Auto- und Fußgängerverkehr führt über sie die Stadtbahn.

Inhaltsverzeichnis

Planung und Bau

Obwohl sich ein Preisgericht auf eine wesentlich billigere Bogenbrücke geeinigt hatte, ließ der damalige Oberbürgermeister Konrad Adenauer mehrere Gegengutachten schreiben. Er setzte seinen Favoriten mit dem Argument im Stadtrat durch, dass die Firma Felten & Guilleaume (F & G) die Kabel liefere und so neue Arbeitsplätze schaffen würde. F & G hat sich durch diesen Auftrag weltweit einen guten Ruf mit Stahlkabeln verschafft.

Ab dem 19. Mai 1927 begann der Bau der Brücke. Adolf Gaston Abel baute sie aus Vorsichtsgründen als unechte Hängebrücke (versteifte Hängebrücke). Am 13. Oktober 1929 wurde sie von Konrad Adenauer eingeweiht.

Am 14. Oktober 1944 wurde sie durch einen Bombentreffer zerstört. 1949 wurde sie auf der Grundelage der Entwicklungen der Rodenkirchener Brücke als echte Hängebrücke von Fritz Leonhardt wieder aufgebaut. Beim Neubau wurde erstmals ein spezieller Versteifungsträger in der Fahrbahn, die orthrophe Platte, eingebaut. Bundeskanzler Konrad Adenauer weihte den Neubau am 8. September 1951 ein. Zwischen 1976 und 1977 erhielt die Stadtbahn ein separaten Gleiskörper.

Die Mülheimer Brücke steht seit dem 2. November 2004 unter Denkmalschutz (Denkmalnummer 8668)[1].

Daten

  • Länge: 708,29 m
  • Nutzbreite: 27,95 m
  • max. Spannweite: 315 m
  • max. Höhe: 50,5 m

Neubau

  • Inbetriebnahme: 9. September 1951
  • Kosten: 12,2 Millionen DM
  • verbauter Stahl: 5780 Tonnen

Erstbau

  • Inbetriebnahme: 1. Oktober 1929
  • Kosten: 10 Millionen Reichsmark
  • verbauter Stahl: 14.800 Tonnen

Vorgängerbrücken

Die zwischen 1885 und 1888 gebaute Mülheimer Schiffbrücke hatte eine Breite von ca. 12 m.

Weblinks

http://www.z-m.com/bruckeng.htm#Muelheimer

Einzelnachweise

  1. Eintrag im Denkmalkatalog zu Denkmal 8668 auf bilderbuch-koeln.de